Wenn Steine reden

Im Jahr 2004 erschien unter dem Titel "Wenn Steine reden"
beim Verlag Vandenhoeck&Ruprecht die Hardcoverversion zum Buch "Archäologie der biblischen Welt", (1) 2003 und (2) 2006.

Titelbild: Der Eingang zum Stadttal in Petra (Jordanien)
Foto: H.-D. Bienert
 

 

Rezension zum Buch:
Autor: Stefan Bitterle (für WDR5 am 5.12.2003) 

"Die Theologie und die Archäologie Palästinas sind nicht zu trennen und auch nicht in Bereiche geringeren und größeren Interesses aufzuspalten. An der Theologie interessierte LeserInnen werden bald bemerken, dass nicht etwa eine eingeengte, auf unmittelbare biblische Bezüge zentrierte, sondern nur eine unabhängige, kritische Archäologie Palästinas der wissenschaftlichen Theologie neue Impulse verleihen kann"...

Wer die "Archäologie der biblischen Welt" in die Hand nimmt, findet ein Hand-Buch vor, das den wissenschaftlichen Apparat so klein wie möglich hält, ohne auf ihn zu verzichten, wo er nötig ist. Etwa bei der Vorstellung des Gegenstandes und der Methodik. Es folgt eine knappe Einführung in die eigentliche Archäologie und ihre Abgrenzung zu anderen Wissenschaften, erläutert die Vorgehensweise bei Grabungen, Auswertung und wie dann aus den Ergebnissen Geschichte geschrieben wird. Man kann das Buch, das knapp 500 Seiten hat, an einer beliebigen Stelle aufschlagen und einfach loslesen und -schauen. Fast 300 Zeichnungen illustrieren den Text. Beigefügte Kästen erläutern in verständlicher Sprache Stichworte und Begriffe.

Eine Fülle von Karten, eine Zeittafel und ein kleines Wörterbuch Deutsch-Ivrit-Arabisch machen "Archäologie der biblischen Welt" zu einem wertvollen Begleiter des Grabungsvolontärs in Kleinasien oder für den interessierten Laien in Deutschland, der vielleicht einmal die biblischen Länder bereisen möchte."