Keramikprojekt

Das umfangreichste archäometrische Projekt des BAI wurde schon in 2003 gestartet. Von den bis 2010 gefundenen ca. 250.000 Keramikscherben sowie von einigen Tabunen/Öfen konnten bislang 300 repräsentative Muster chemisch und mineralogisch analysiert werden. Dazu wurden Methoden der Atomemissionsspektrometrie (ICP-OES), der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) und  Röntgenbeugung (XRD, Dünnschliffe) eingesetzt. Die Materialuntersuchungen erfolgten beim Deutschen Bergbaumuseum Bochum, Forschungsbereich Archäometallurgie/Materialkundliches Labor (Prof. Dr. A. Hauptmann, Dr. M. Prange, Dipl.-Min. D. Kirchner).

Desweiteren wurden 150 Keramik-, Erd- bzw. Mineralproben aus der Umgebung des Talls (Survey Gadara Region Project; P. Leiverkus, BAI) und der Dekapolisstadt Gadara (Dr. Cl. Bührig Deutsches Archäologisches Institut; Dr. B. Liesen, Römermuseum Xanten) untersucht.

Arbeitsthemen:

       Warengruppenbestimmung mittels  Farbmetrik

       Provenienzbestimmung

       Typologie, Technikgeschichte

 

       Wadi al'Arab
                                       Landschaft um den Tall (Kreide + Sediment)

 

                              Keramik und Scherben
                                       Keramik - Scherben und Gefäße (restauriert)