Herbstfest 2008

Heftige Schneefälle und Sturm waren angesagt für den 21. November 2008 und das Vorbereitungsteam schaute morgens skeptisch aus dem Fenster. Werden viele Gäste zu Hause bleiben, wenn die Straßenverhältnisse unsicher sind? Der Schnee fiel tatsächlich reichlich und dennoch kamen über 80 Freunde und Förderer des BAI in Wuppertal auf dem Campus Freudenberg zusammen. Einige Mitglieder mussten auf ihrem Weg zu uns leider umkehren oder blieben auf den Autobahnen stecken - schade, das war "höhere Gewalt". 

Mit vielen anschaulichen Fotos und Skizzen berichtete Prof. Dieter Vieweger vom Fortschritt der Grabung auf dem Tall Zira'a. Im Sommer ist ein großes neues Areal im Süden des Hügelplateaus geöffnet worden und Teile eines Bauwerks aus der Byzantinischen Zeit kamen zu Tage. Es stellte sich heraus, dass die Fläche um ein Mehrfaches vergrößert werden muss, um über das ganze Gebäude Aussagen machen zu können. Auch der Ausblick auf die nächsten Pläne in Areal I zeigte, dass eine Erweiterung um 500 m² des bereits 1100 m² großen Geländes erforderlich sein wird, um zunächst im Norden das angeschnittene Mega-Haus aus der jüngsten Spätbronzezeit verstehen zu können.

Über einige Veränderungen im Institut informierte Dieter Vieweger ebenfalls. So ist Kerstin Strauch nach Beendigung ihrer Assistentenzeit im Herbst nach Berlin-Brandenburg gezogen, wo sie und ihr Ehemann Pfarrstellen bekommen haben. Ihre vielfältigen Aufgaben im BAI hat nun seit wenigen Wochen Carsten Brall als neuer Assistent übernommen, der mit der Vorbereitung des Herbstfestes seine "Feuerprobe" glänzend bestanden hat.

Neue Funde gab es in den Räumen des BAI zu besichtigen. Daneben wurden auch Forschungsergebnisse der letzten Jahre präsentiert, wie die Entwicklung der keramischen Kochtöpfe auf dem Tall Zira'a.

Einige Funde der Jahres 2008        Kochgeschirr vom Tall Zira'a

 

Einige Impressionen vom Herbstfest 2008

 

 

  

Auf Wiedersehen!